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Feuchtigkeit
in der Wohnung

Warme Luft ist in der Lage, mehr Feuchtigkeit aufzunehmen, als kalte. Bleiben die Wände also kalt und streicht warme Luft an ihnen vorüber, so schlägt sich Feuchtigkeit an den kalten Wänden nieder. Feuchtigkeit bildet einen wunderbaren Nährboden für Pilze und Schimmel. Das gleiche Phänomen tritt auf, wenn Sie an kühlen Tagen in Ihr kaltes Auto einsteigen: Feuchtigkeit aus der warmen Luft schlägt sich an den kalten Scheiben nieder.

Wir leben heutzutage in einer Kultur der Versiegelung. Alles muss leicht zu reinigen sein und stark belastbar sein. Doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze und die kann die Technik nicht immer überlisten. Das bedeutet, dass wir uns entweder wieder an die Gesetze der Natur anpassen müssen, oder aber vielleicht im Wohnraum verstärkt auf den Einsatz natürlicher Materialien zurückgreifen. Mineralfarben, Kalk oder Lehmputze bieten wunderschöne Oberflächen und sind zudem hautsympathisch und feuchtigkeitsregulierend.

Lassen Sie sich von uns beraten.

Nasse Zimmerdecken! Schimmelbildungen im Fensterbereich, an Zimmerdecken und hinter Schlafzimmer-Möbeln, ja sogar auf dem Fußboden! Und das meist in Küche, Bad und Schlafzimmer. Ausgerechnet in der nassen und kalten Jahreszeit. Da ist doch sicher die Außenwand des Hauses undicht, oder?

Früher hatten unsere Wohnungen einfache Holzfenster ohne Isolierverglasung, Holzfußböden in den ofenbeheizten Räumen und die Zimmerwände waren mit natürlichen Farben gestrichen, die somit Innenfeuchtigkeit aufnahmen und durchließen. Die Einrichtung bestand größtenteils aus Holz und ließ große Wandflächen frei. Gardinen, Polstersachen und Bettzeug sowie Kleidungsstücke bestanden aus Naturfasern, die sich zur Innenfeuchtigkeit der Wohnung anders verhalten als Kunstfasern. Außerdem war ja ständig jemand in der Wohnung, um in der kalten Jahreszeit das Feuer in den Öfen zu schüren. Es war also immer gleichbleibend warm in den Wohnungen und die Wände konnten die Wärme aufnehmen und speichern.

Heute ist dank moderner Technik alles bequem zu handhaben. Wir wohnen zentralbeizt in Häusern mit dichten, isolierverglasten Fenstern. Die Fußböden bestehen zum größten Teil aus Kunststoff und die Zimmerwände sind waschfest gestrichen oder mit dauerhaft beschichteten Tapeten versehen, die keine Feuchtigkeit durchlassen. Umfangreiche Schrankelemente verdecken einen Großteil der Wandflächen. Die Oberflächen unserer Möbel sind mit Polyester kratzfest, aber auch wasserfest überzogen. Polstermöbel, Gardinen, Spannteppiche, ja sogar zum Teil das Bettzeug sind heute Textilien, die oft ganz oder teilweise aus Kunststoff bestehen.

In der Regel sind heute beide Partner berufstätig und somit ist die Wohnung während der Dauer der Arbeitszeit nicht bewohnt. Da die Beheizung der Wohnung heute wesentlich teurer ist als früher, wird dann tagsüber oft die Zentralheizung herunter gedreht oder ganz ausgeschaltet. Erst am Abend wird die Heizung für die Zeit der Anwesenheit wieder aufgedreht. Die Wände haben somit gar keine Chance, die Wärme aufzunehmen und zu speichern.